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	<title>Karibik | Pinchekai</title>
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		<title>Kuba &#8211; der Versuch eines authentischen Einblicks</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Echelmeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2023 04:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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<p>Mit einem Besuch in Kuba verbindet man vor allem Salsa, Musik in der Straße, Rum, Zigarren, Oldtimer und kubanische Lebensfreude, so entsteht schnell ein romantisches Bild von dem Land. Und selbstverständlich gehören all diese Dinge untrennbar zu Kuba, sodass das Bild nicht komplett an der Realität vorbei geht und ich auch wegen der leckeren Cocktails und der vielen Musik eine tolle Zeit in Kuba hatte. Und die Kubaner*innen waren tatsächlich unglaublich freundlich &#8211; unglaublich vor allem, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt und erfährt, in welch starker Wirtschaftskrise das Land steckt und wie es den Menschen geht. Das gehört nämlich genauso zur Lebensrealität der Kubaner*innen.</p>
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<!-- divi:paragraph -->
<p>Ich beschreibe zunächst, wie es den Menschen aktuell geht, was ich gesehen und erlebt habe und versuche dann später durch einen Einblick in die Geschichte ein bisschen aufzuzeigen, was zur aktuellen Situation in Kuba geführt hat.<br>Eine erste Idee von der Situation in Kuba bekam ich schon vor meiner Ankunft in Santiago de Kuba im Südosten des Landes. Ich hatte vorher auf Couchsurfing einige Gastgeber*innen angeschrieben und mehr Antworten bekommen als gewöhnlich. Doch die meisten schrieben mir, dass es ihnen nicht erlaubt sei, Reisende aufzunehmen. Das darf in Kuba nur, wer offiziell eine Herberge anmeldet. So blieb mir nur ein Hostel von einem Couchsurfer (eigentlich wirklich nicht die Idee von Couchsurfing). <br>Kurz vor Abreise aus der Dom Rep bekam ich dann doch noch eine Nachricht mit dem Angebot einer Unterkunft in Santiago. Da hatte ich das Hostel aber schon gebucht und wollte die Familie auch nicht in Schwierigkeiten bringen. Margarita (Name geändert) hatte mir auf Couchsurfing geantwortet und mir sofort klar gemacht, dass sie mich als Teil ihrer kubanischen Familie sehe – so gastfreundlich wie sich das anhört war die Familie auch und ich fühlte mich sehr zuhause dort, auch wenn ich nicht in ihrem Haus übernachtete. Dennoch verbrachte ich viel Zeit mit und bei ihnen. Bereits vor meiner Ankunft bat Margarita mich, ihr einige Dinge mitzubringen, die sie in Kuba nicht bekommt. Das waren vor allem Gewürze wie Curry, Gemüsebrühe und Lorbeerblätter, aber auch medizinische Produkte. Ich bereitete ihr gerne diese Freude und steckte noch Stifte und Luftballons für die Kinder in Kuba ein, da ich gelesen hatte, dass sie sich sehr darüber freuen und dem war tatsächlich so. Häufig kamen Kinder an und fragten nach Geld oder Süßigkeiten, über einen Luftballon freuten sie sich dann sehr. <br>So reiste ich also mit ca. 3 Kilo Geschenken im Gepäck nach Kuba und fragte mich schon, ob ich evtl. Probleme am Flughafen bekommen könnte. Doch spätestens als ich in Kuba das Gepäckband sah, verflog meine Sorge, denn außer mir waren nur Kubaner*innen im Flieger, die jeweils 3 &#8211; 5 riesige Koffer dabei hatten. Vermutlich reisen sie in die Dom Rep, um von dort Dinge für ihre Familie mitzubringen und einen anderen Teil zu verkaufen. Eine Möglichkeit, um in der Krise Geld zu machen.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:heading -->
<h2>Kuba und die Krisen</h2>
<!-- /divi:heading -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Doch was genau ist das für eine Krise aktuell? Weiter unten werde ich die Hintergründe etwas besser beleuchten, doch in der Kürze trugen ein Embargo von den USA und anderen westlichen Staaten und die Abhängigkeit von der Sowjetunion als kommunistischer Partner dazu bei, dass Kuba nach dem Zusammenbruch der UdSSR in den 1990ern eine schwere Wirtschaftskrise erlebte und sich daraufhin, immer mehr vom Tourismus abhängig machte. Dieser kam während der Pandemie für lange Zeit zum Erliegen. So fehlte ein großer Teil der Einnahmen und es folgte die nächste starke Wirtschaftskrise in den letzten Jahren.<br>Dass es nicht nur Margarita so geht, dass ihr und ihrer Familie einige Dinge unzugänglich sind, (ihnen gehts im Vergleich zu anderen Kubaner*innen noch relativ gut), kriegte ich dann schnell im Gespräch mit den Menschen mit – insbesondere durch meine Straßenmusik. Santiago ist die Heimat des kubanischen Son (ähnlich zu Salsa) und der melancholischen Gitarrenmusik Trova, sodass Musik dort eine große Rolle spielte. Umso mehr freute mich, dass ich viel positives Feedback bekam als ich mit der Gitarre durch die Straßen zog. Von kaum einem anderen Volk ist das ein größeres Kompliment. Da Santiago de Cuba weniger touristisch ist als andere Orte des Landes und ich mehr durch die Seitenstraßen ging als an den Hauptplätzen zu spielen, kam ich mit vielen Kubaner*innen ins Gespräch. Viele sagten mir die gleiche Phrase, die mir hängen blieb: „In Kuba leben wir nicht, wir überleben“. Es ist dazu zu erwähnen, dass die Region um Santiago im Südosten des Landes, fernab der Hauptstadt, wohl die ärmste Region Kubas ist. Hennoch beobachtete ich ähnliche Probleme auch in den anderen Orten, an die ich ging.<br>Alleine schon, an Lebensmittel zu kommen, ist in Kuba gar nicht so einfach, von anderen Alltagsdingen gar nicht zu sprechen. Seit der Revolution und der offiziellen Einführung des Kommunismus gibt es in Kuba die sogenannte Libretta. Übrigens, ob Kuba wirklich (noch) ein kommunistisches Land ist, darüber wird viel diskutiert und gestritten. Ich würde Kuba eher als sozialistisches Land bezeichnen, behaupte aber auch nicht, dass ich damit auf jeden Fall richtig liege.<br>Jedenfalls ist die Libretta ein kleines Büchlein, das jede Familie hat und mit der sie sich mehrere Male im Monat Lebensmittel zu einem sehr günstigen Preis in Verteilstellen der Regierung abholen können. Ein Pfund Reis kostet dort aktuell z.B. ca. 7 kubanische Pesos – ca. 4 Cent. Davon bekommt man aber nur eine rationierte Menge, die nicht ausreicht, um über den Monat zu kommen. Genauso bei anderen Lebensmitteln.<br>Um das weitere Essen zu besorgen, gibt es aktuell folgende Möglichkeiten: man geht auf dem Markt oder in privaten Geschäften einkaufen (diese sind seit Kurzem erlaubt, vorher gab es nur Geschäfte vom Staat). Dann kann man mit kubanischen Pesos bezahlen, allerdings fehlt häufig einiges und/oder man muss Stunden lang anstehen. Wenn man die Zeit nicht hat, weil man arbeitet o.Ä. kann man in Geschäften der Regierung die restlichen Dinge einkaufen, dort kann man allerdings nur mit einer Karte bezahlen. Auf dieser Karte befinden sich Convertibles Cubanos (CUC), eine neue Währung, die die Regierung zu Beginn der Pandemie geschaffen hat. Ein CUC lässt sich mit einem Euro oder einem Dollar erwerben, nicht jedoch mit Kubanischen Pesos. Übrigens empfiehlt es sich deswegen, Dollar statt Euro mit nach Kuba zu nehmen, da diese als gleichwertig behandelt werden.<br>Da man den CUC also nicht mit kubanischen Pesos erwerben kann, müssen die Kubaner*innen dafür zwangsläufig Geld mit Touristen oder anderen tauschen. So ist ein Schwarzmarkt des Geldes entstanden: Wenn ich mit meiner Kreditkarte bei einer kubanischen Bank Geld abhebe, kriege ich für einen Euro ca. 120 Kubanische Pesos. Doch auf der Straße sind es 170 – 180 Kubanische Pesos &#8211; also 50% mehr. Übrigens gibt es auf Kuba gar keine Kreditkarten, sodass Kubaner*innen, wenn sie verreisen (was überhaupt nur sehr wenige können), mit Bargeld reisen müssen.<br>Eine wirklich schwierige Situation und leider zu Teilen von der Regierung verursacht, auch wenn ich zu keinem Zeitpunkt die USA aus der Verantwortung nehmen möchte.<br>In Santiago verbrachte ich am Ende einen Tag länger als ursprünglich gedacht, weil ich mich bei Margarita und ihrer Familie so wohl fühlte und mit Freunden das Halbfinale der Baseball-Weltmeisterschaft sehen wollte. Leider verlor Kuba haushoch gegen die USA, das Halbfinale war aber schon eine Überraschung. Baseball ist in Kuba wie auch in der Dom Rep und Puerto Rico der Landessport Nummer 1.<br>Neben den Menschen und der Musik, die mir in Santiago sehr gut gefiel, begeisterten mich vor allem das spannende Rum-Museum und ein Ausflug mit meinem Freund Rauber zur Festung „Castillo del Morro“. Auch Rauber hatte ich über Couchsurfing kennengelernt und habe erst im Nachhinein herausgefunden, dass wir eine gemeinsame Freundin in Köln haben.</p>
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<p>Auf dem Weg Richtung Havanna im Westen des Landes machte ich noch einen Zwischenstopp in den Städten Sancti Spiritus und Trinidad. In Trinidad übernachtete ich wieder bei einer kubanischen Familie, dieses Mal aber in ihrer Herberge. Trinidad ist eine klassische ehemalige Kolonialstadt, mit schönen Gebäuden im Zentrum und einem wunderschönen vorgelagerten Strand, den ich zum Schnorcheln besuchte. Abends ging ich noch in eine Disko in einer Höhle, bevor ich dann am nächsten Tag weiterfuhr nach Havanna.</p>
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<h2>Havanna und die Wahlen in Kuba</h2>
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<p>In Havanna übernachtete ich das erste Mal in einem Hostel mit vielen anderen Travellern und lernte coole Menschen kennen, mit denen ich auch einige Ausflüge machte. In Havanna selber waren die Highlights wieder das Rum-Museum von Havanna-Rum, die vielen guten Cocktails, die riesige Festung mit wundervollem Sonnenuntergang und die Fabrica de Artes: ein großes, altes Fabrikgebäude, in dem mehrere spannende Kunstausstellungen beherbergt werden und gleichzeitig abends eine Disko mit mehreren Floors und Live-Musik öffnet.</p>
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<p>Doch auch der Kontakt zu Locals kam in Havanna nicht zu kurz. Wieder eröffneten mir Couchsurfing und meine Gitarre die Möglichkeit, mit vielen Kubaner*innen ins Gespräch zu kommen. Highlight war als eine Gruppe von ca. 20 Kindern mir zuhörte. Natürlich freuten sie sich auch sehr über die Luftballons, die ich aus der Dom Rep mitgebracht hatte und ihnen danach gab. Bevor die kurze Zeit von 10 Tagen in Kuba sich schon dem Ende neigte, kam noch ein absolutes Highlight dazu: Mit den Reisenden Kaelah, Arsenna und Mario besuchte ich das Tal von Vinales, das zum einen wundervolle Blicke auf eine einzigartige Berglandschaft mit hohen aber flachen Bergen bietet und zum anderen die Heimat des kubanischen Tabaks ist, sodass wir eine Tabakfarm besuchen konnten.</p>
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<!-- divi:paragraph -->
<p>Dort lernten wir wie und wo kubanische Zigarren hergestellt werden und erfuhren, dass die Tabak-Landwirte, 90% ihrer Ernte zu Spottpreisen an die Regierung verkaufen müssen. Mit den übrigen 10% verdienen sie dann immer noch mehr als sie für die anderen 90 von der Regierung bekommen.<br>Die Unzufriedenheit mit der Regierung merkt man in jedem Teil des Landes, genauso wie die Resignation: Dass in Kuba Parlamentswahlen stattfanden, erfuhr ich erst zwei Tage vorher von einem Freund aus St. Maarten. Als ich meine kubanischen Freund*innen darauf ansprach, sagten sie, dass sie eh nicht wählen gehen, weil sich nichts ändert. Ich habe dann ein bisschen recherchiert und tatsächlich gab es auf die 470 Sitze des Parlaments genau 470 Kandidat*innen. Zwar müssen die Kandidat*innen mehr als 50% Ja-Stimmen bekommen, ansonsten wird aber aus der kommunistischen Partei nachgewählt, es gibt eh nur eine Partei in Kuba. Etwas positives fand ich aber auch bei meiner Recherche: Kuba hat Quoten fürs Parlament und dadurch mehr Frauen als Männer und eine große Anzahl von People of Color.<br>Doch wie hat sich dieses Land so entwickelt? Dazu möchte ich hier einen kurzen Überblick geben. Mir ist wichtig zu betonen, dass ich solche Geschichts- oder Politik-Exkurse zwar nach bestem Wissen und Gewissen schreibe, aber dass ich nicht möchte, dass dies als wissenschaftlicher Aufsatz verstanden wird. Ich versuche lediglich zusammenzufassen, was ich von Einhemischen, bei Touren und durch eigene Recherche lerne, sodass ihr ein bisschen mehr Hintergründe habt. Wenn ihr aber bis ins Detail recherchierte Geschichtszusammenfassungen wollt, gibt es viele Alternativen, eine ist die Netflix-Serie „Geheimes Kuba„, die ich aktuell schaue und sehr empfehlen kann.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:heading -->
<h2>Ein Ausflug in die kubanische Geschichte</h2>
<!-- /divi:heading -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Kommen wir aber zur kubanischen Geschichte: Die größte Insel der Karibik wurde ähnlich schnell wie die Dominikanische Republik von den Spaniern entdeckt und erobert und wurde aufgrund der geographischen Lage mit der Dom Rep zum Mittelpunkt für weitere Eroberungen und Sklavenhandel während der spanischen Kolonialherrschaft in Lateinamerika. Und das obwohl die klare Anweisung der spanischen Krone zunächst gewesen war, dass Sklavenhandel verboten ist. Diese Anweisung missachteten Columbus und Co von Anfang an und unterdrückten die einheimische Bevölkerung, die übrig blieb. Denn innerhalb von wenigen Jahren waren 90% der kubanischen Bevölkerung ausgerottet – durch die Waffen der Spanier und vor allem die eingeschleppten Krankheiten. <br>Vlt kommt euch dieser Teil von anderen Ländern und evtl. sogar von anderen Blogbeiträgen von mir bekannt vor. Wie auch auf vielen anderen karibischen Inseln, brauchten die Spanier zum Anbau von Zuckerrohr und anderen Gütern Arbeitskraft und fanden diese in afrikanischen Sklaven. In den nächsten Jahrhunderten machten Sklaven teilweise über 90% der Bevölkerung aus. Nach dem revolutionären Sklavenaufstand in Haiti 1791 flüchteten viele Sklaventreiber nach Kuba und bauten auf der Insel den Zuckerrohr und Kaffee- Anbau aus, sodass die Insel gerade im 19 Jahrhundert immer reicher wurde. Ein Reichtum, von dem offensichtlich nur einige wenige profitierten.<br>Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung war verständlicherweise enorm groß und es gab eine Vielzahl von Sklavenaufständen, die allerdings allesamt erfolglos blieben.<br>So war Kuba eines der letzten Länder, die von Spanien unabhängig wurden. Und die Revolution ging dann tatsächlich von einem Sklavenbesitzer aus, der sich im Osten des Landes benachteiligt fühlte. Carlos Manuel de Céspedes gab 1868 mit dem „Grito de Yara„ den Auftakt zur Revolution, die allerdings 30 Jahre lang andauern sollte. Eine Geschichte, die mir aus einer Führung in Havanna besonders im Kopf geblieben ist, erzählt, dass die Spanier kurze Zeit nach Ausruf der Unabhängigkeit durch Céspedes dessen einzigen Sohn gefangen nahmen und drohten, diesen zu töten, wenn die Revolution nicht sofort aufhörte. Céspedes soll daraufhin geantwortet haben, dass er sich nicht nur als Vater seines Sohnes sondern aller Kubaner*innen sah und die Revolution um jeden Preis weitergehen müsse. Daraufhin exekutierten die Spanier seinen Sohn. Auch wegen dieser Geschichte bezeichnen die Kubaner*innen Cespedes als Vater der Heimat.<br>1878 wurden den Kubaner*innen einige Zugeständnisse von Spanien gemacht, worauf die Revolution vorerst zum Erliegen kam. Nach einem weiteren erfolglosen Versuch der Unabhängigkeit unter Antonio Maceo 1879 – 1880 dauerte es bis 1895, dass unter Führung des Dichters und Journalisten José Martí ein weiterer Anlauf unternommen wurde, um die vollständige Unabhängigkeit Kubas zu erlangen. <br>Als 1898 in Spanien schon öffentlich über den Rückzug aus Kuba gesprochen wurde, mischten sich die USA in den Konflikt ein, provozierten den amerikanisch-spanischen Krieg und übernahmen die Kontrolle in Kuba. Nun war Kuba zwar unabhängig von Spanien, doch dafür regierten die USA. Bevor sie Scheinregierungen zuließen, sicherten sich die USA das Recht, jederzeit militärisch in Kuba zu intervenieren, was sie in den Folgejahren mehrmals taten. Außerdem sicherten sie sich die Buchten Bahia Honda und Guantanamo, die zweitere wird heute noch von den USA militärisch verwendet.<br>In den ersten Jahrzehnten der 20. Jahrhunderts gab es in Kuba verschiedenste Regierungen, die zu unterschiedlichen Graden von den USA beeinflusst wurden, doch bis zur kubanischen Revolution 1959 blieb der Einfluss der USA enorm. Insbesondere die beiden Diktatoren Gerardo Machado und Fulgenio Batista wurden in ihren Wahlkämpfen und bei ihren Machtübernahmen stark von den USA unterstützt und gewährten ihnen dafür großen Einfluss in Kuba. Ein junger Anwalt namens Fidel Castro klagte Batista wegen seines Militärputsches vor dem Obersten Gerichtshof von Kuba an. Nachdem die Klage zurückgewiesen wurde, erklärte Castro, dass das in der Verfassung verankerte Widerstandsrecht nach Ausschöpfung aller legalen Mittel nun wirksam werde und bereitete die Revolution vor.<br>Am 26. Juli 1953 verübte er mit einer Guerilla-Truppe einen Anschlag auf die Moncada-Kaserne bei Santiago de Cuba, der fehlschlug. Nachdem Castro zwei Jahre in Haft saß, ließ Batista ihn begnadigen, weil er die Reaktionen der Bevölkerung fürchtete. Castro floh nach Mexiko ins Exil wo er Ernesto „Che“ Guevara kennenlernte. Im Dezember 1956 kehrte er mit Che Guevara und 82 Guerilla-Kämpfern zurück nach Kuba und begann vom Osten aus die Revolution, die Anfang 1959 zum Sturz Batistas führte. Castro übernahm die Macht und regierte bis 2008. Es gibt viele Theorien dazu, warum Fidel Castro und seine Leute Kuba zu einem kommunistischen Land machten. Fest steht, dass Castro ursprünglich gar nicht Kommunist war. Eine plausible Theorie von einem Guide fand ich, dass er durch den Bruch mit den USA, den die Revolutionäre anstrebten, sich der anderen Weltmacht zu der Zeit – der Sowjetunion – annähern wollte, da er so einen Weg sah, lange an der Macht zu bleiben. Ob das der Grund für den Kommunismus in Kuba war oder nicht, es funktionierte: Fidel Castro baute in Kuba eine Diktatur auf, die auch den Zerfall der Sowjetunion überdauerte. Da die Sowjetunion Kuba als wichtigen Stützpunkt in unmittelmbarer Nähe des Feindes sah, versorgten sie das Land mit allem nötigen, was leider auch dazu führte, dass Kuba seine Produktionskapazitäten für viele Produkte enorm zurückschraubte – die Abhängigkeit von der Sowjetunion war geboren und deren Zerfall stürzte Kuba in die erste schwere Wirtschaftskrise von der ich oben schreibe. Die zweite folgte dann durch Covid und die vorher geschaffene Abhängigkeit vom Kommunismus. Doch, dass Kuba wohl nur bedingt kommunistisch und sozialistisch ist, sieht man auch daran, dass Castro und die Eliten des Landes sich stark am Reichtum der Sowjetunion bereicherten. Heute sind die Söhne und Töchter Castros die reichsten Menschen im Land. In das Bild der Diktatur passt dann auch, dass nach Fidel Castro 2008 sein Bruder Raúl als Präsident Kubas folgte. Seit 2018 ist nun Miguel Diaz-Canel an der Macht. Während das öffentliche Bild Fidel Castros dem eines Diktators entspricht, wird Che Guevara noch heute verehrt und als Symbolbild für linke Gruppierungen und Revolution gesehen. Sein Konterfei findet sich auf unzähligen T-Shirts und an vielen anderen Orten. Und dass seine Ideen revolutionär waren, das lässt sich auch nicht bestreiten. Eine ähnliche Revolution wie auf Kuba wollte er auch in Bolivien durchbringen, allerdings mit weniger Erfolg. Doch wenn man sich mit der Person Che Guevaras genauer beschäftigt und mit Kubaner*innen spricht, dann zeichnet sich schnell ein anderes Bild: das eines brutalen Mörders, der nicht nur Feinde sondern auch Freunde, die sich nicht nach seinen Vorstellungen verhalten, erbarmungslos umbringt und für seinen Weg über Leichen auf beiden Seiten geht. So erzählte mir ein Freund, dass sein Großvater, der Che persönlich kannte, nüchtern immer großartig über Che sprach und die Revolution in den Himmel lobte. Doch wenn man ihm Alkohol gab, sprach er die Wahrheit über das was in der Zeit der Guerilla passierte und sprach über Che als einen grausamen Menschen. Der gleiche Freund übrigens wurde vor ein paar Jahren von der kubanischen Armee gefoltert, weil er nach 10 Jahren aus dem Militärdienst aussteigen wollte.<br>Nach all dem, was ich über Che Guevara gehört und gelesen habe, bin ich sehr skeptisch geworden über das öffentliche Bild, das von dieser Person herrscht und zweifle, ob man Che Guevara als Helden darstellen sollte. Dass sein Konterfei aber ein wichtiges Symbol für manch andere Revolution gedient hat und noch dienen kann, daran möchte ich nicht zweifeln.<br>Und mein Eindruck ist außerdem, dass eine weitere Revolution in Kuba – welcher Art auch immer – dringend nötig ist. Nach all den Gesprächen mit den Menschen denke ich, dass sie sich das eigentlich wünschen, sich aber niemand traut. Vermutlich auch, weil viele noch im Kopf haben wozu im Endeffekt die letzte Revolution geführt hat.</p>
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		<title>Dominikanische Republik &#8211; zwischen Traumstränden und Kolonialismus auf der Insel Hispaniola</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Echelmeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2023 18:43:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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<p>In diesem Blogbeitrag erwartet dich eine kleine Einführung in die Geschichte der Halbinsel Hispaniola bzw. der beiden Länder Haiti und Dom Rep. Außerdem schildere ich meine Eindrücke in dem spannenden Land, die deutlich über reinen Tourismus hinausgehen. Viel Spaß beim Lesen!<br>Als ich am 6. März in der Dominikanischen Republik ankam, war ich aus mehreren Gründen überwältigt und super happy:<br>Zum Einen hatte ich geschafft, was ich mir vorgenommen hatte: über den Atlantik bis nach Lateinamerika trampen. Zum Anderen war ich endlich dort, wo man Spanisch spricht und ich fühlte mich gleich super wohl und genoss jedes Wort, das die Dominikaner*innen sprachen. Zudem ist die Dominikanische Republik ein Land, das in vielerlei Hinsicht wunderschön und spannend ist wie ich in den nächsten 10 Tagen bestätigen konnte!<br>Heute ist die Dom Rep in aller erster Linie für ihre Strände und All Inclusive Urlaube bekannt. Den Teil mit den Stränden kann ich bestätigen, die Luxus-Ressort-Orte mied ich. Zum Glück gibt es sehr viele recht unberührte Orte und ich konnte zum Beispiel im Nordosten bei Las Galeras eine Wanderung zu 8. Stränden machen und einer war wirklich literally schöner als der andere.</p>
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<p>Doch die Dominikanische Republik ist viel mehr als nur ihre Strände voller Palmen (die übrigens ja gar nicht ursprünglich in der Karibik wachsen, aber das tun Zuckerrohr und viele andere Pflanzen ja auch nicht.)<br>Das Land ist gerade geschichtlich und politisch auch extrem spannend! Ich kam ja vorher schon von einer Insel, die auf zwei Länder aufgespalten ist – St. Martin ist sogar die kleinste. Und auch auf der Insel Hispaniola liegt neben der Dominikanischen Republik noch das Land Haiti. Die Beziehung zwischen diesen beiden Ländern ist allerdings ungleich komplizierter als auf St. Martin. Wie man sich vorstellen kann, sah das vor der Kolonialisierung noch anders aus. Wie auf vielen anderen karibischen Inseln waren vor allem die Stämme der Arawak und der Kariben auf Hispaniola beheimatet, als die Spanier um 1500 die Insel eroberten und in kurzer Zeit durch kriegerische Auseinandersetzungen und vor allem eingeschleppte Krankheiten die Anzahl der Ureinwohner*innen stark verringerten.<br>Tatsächlich war Hispaniola die erste Insel, auf der Christoph Kolumbus eine Kolonie gründete. Auf der ersten Eroberungsreise ließ er aus einem Schiffswrack seiner Flotte mit Hilfe der Arawak eine kleine Siedlung namens La Navidad bauen und 40 Spanier blieben dort. Durch Gewalt und Plünderungen brachten sie die Arawak gegen sich auf, sodass La Navidad ausgelöscht war, als Kolumbus und Co wiederkamen. Nach der zweiten Kolumbus-Reise errichtete sein Bruder Bartomoleo die Siedlung Santo Domingo, heutige Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Wegen der geografischen Lage blieb Hispaniola der wichtigste Knotenpunkt für weitere Eroberungen des amerikanischen Kontinents und ist auch heute noch die größte Stadt in der Karibik.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://pinchekai.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC06533-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1172" srcset="https://pinchekai.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC06533-980x653.jpg 980w, https://pinchekai.com/wp-content/uploads/2023/04/DSC06533-480x320.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /><figcaption>Tres Ojos</figcaption></figure>
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<!-- divi:paragraph -->
<p>Während meines Aufenthalts konnte ich Santo Domingo erkunden und besuchte auch einige Kolonialgebäude und Museen. Während im kleinen Museum Cazar de Colón kein Wort über die Ausbeutung durch die Spanier verloren wird, kann man in der Casa Reales an einigen Stellen klare Kritik zum Beispiel am Charakter Kolumbus’ lesen. Insgesamt war mein Eindruck allerdings, dass die Perspektive der Ureinwohner auch in diesem Museum eher kurz kommt und ein Großteil des Platzes genutzt wird, um irgendwelche kolonialen Gegenstände zu zeigen.<br>Ansonsten hatte ich aber eine schöne Zeit in Santo Domingo. Überall in der Dom Rep spürt man Latino-Vibes in Form von Musik, Tanz und Lärm pulsieren und die Hauptstadt ist ganz klar das Herz, wo all diese Strömungen zusammenlaufen und wieder rausgepumpt werden.<br>Neben Reggaeton hört man vor allem in der Hauptstadt auch immer wieder die neue Musikrichtung Dembow, die in einem Ghetto von Santo Domingo entstanden ist. Während die bürgerliche Schicht diesen Erfolg aus dem Ghetto feiert, geht die Oberschicht auf Distanz – was Dembow für mich super sympathisch macht.<br>Doch nicht nur die Altstadt, das Nachtleben und das coole Hostel (mit eigener Bar, Darts und Billard), in dem ich war, haben etwas zu bieten. Etwas außerhalb der Stadt befindet sich ein kleiner Park mit den unterirdischen Höhlen „Tres Ojos“, die wirklich beeindruckend und empfehlenswert sind.<br>Doch was hat es nun mit der Spaltung der Insel auf sich?<br>Schnell nach der Unterdrückung der indigenen Bevölkerung begann der Handel auf der Insel zu florieren. Die Spanier beuteten die verbliebenen Arawak aus, ließen sie Gold graben und Zuckerrohr anbauen. Da die Bevölkerung durch die eingeschleppten Krankheiten etc. rasch abnahm, wurden afrikanische Sklaven nach Hispaniola verschleppt, um die Arbeitskraft zu ersetzen.<br>Die vielen teuren Güter wie Gold oder Zucker lockten in den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten unzählige Piraten an. Ab 1625 siedelte sich eine handvoll von ihnen an und bat Frankreich um Unterstützung. Nach einigen militärischen Auseinandersetzungen und Hin und Her überließ die spanische Krone schließlich im Jahr 1697 Frankreich den westlichen Teil der Insel – das heutige Haiti. Spanien behielt allerdings den deutlich größeren Teil. In den folgenden Jahrhunderten litt die Bevölkerung der Insel unter ständigen Angriffen durch Piraten, Kriegen innerhalb und Besitzwechseln durch Angriffe von außerhalb. Zeitweise fiel die Insel komplett in französische Hände, ohne dass der spanische Einfluss verloren ging.<br>Ende des 18. Jahrhunderts erlangte die Insel quasi komplette Unabhängigkeit, nur um sich kurze Zeit später mit den Franzosen gegen Engländer und Spanier zu verbinden. Kurz nach dem die Sklaverei abgeschafft wurde, fielen Napoleons Truppen ein und führten sie wieder ein.<br>Im Jahr 1804 gelang Saint Domingue (dem heutigen Haiti) die Unabängigkeit. Im Laufe der Geschichte und durch die vielen Ausbeutungen und Kriege wurde insbesondere der östliche Teil enorm gebeutelt. Der Umstand, dass Haiti von den USA isoliert wurde, führte mit anderen Gründen dazu, dass Haiti sich heute in einer starken Krise befindet und enorme Armut grassiert. Das Erdbeben 2010 tat sein Übriges. Es gibt viele Banden und eine sehr hohe Kriminalität. Das Auswärtige Amt von Deutschland rät aktuell stark von Reisen nach Haiti ab und hat die Botschaft vorübergehend geschlossen. Ich entschied mich daher, nicht nach Haiti zu reisen. Ich hätte das Land gerne selber besucht und hätte es von dort aus auch kürzer nach Kuba gehabt, aber die Warnungen sind so eindringlich, dass sie kaum zu ignorieren sind.<br>Immer wieder gab es Kriege zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen oder verschiedenen Teilen der Insel.<br>Im Jahr 1844 proklamierte dann der östliche Teil seine Unabhängigkeit mit ungefähr den Grenzen von 1697. Die Dominikanische Republik war geboren, wurde allerdings gerade in den ersten Jahrzehnten ständig von Haiti angegriffen. Für einige Jahren in den 1860ern ordneten sie sich dafür wieder der spanischen Krone, um mit deren Unterstützung die Angriffe abzuwehren.<br>Anfang des 20. Jahrhunderts intervenierten dann die nahegelegenen USA in der Dom Rep wegen einer zunehmend komplizierten wirtschaftlichen Situation und hatten das Land von 1916 bis 1924 unter ihrer Kontrolle. 1871 war der Versuch, das Land den USA anzuschließen an einer Abstimmung im US-Kongress knapp gescheitert.<br>Nach einigen Jahren demokratischer Führung errichtete der General Rafael Trujillo im Jahr 1930 eine Militärdiktatur und regierte des Land mit harter Hand. 1942 führte er das Frauenwahlrecht ein, doch andere Modernisierungsversuche scheiterten.<br>Im Jahr 1937 führte Trujillo Massenhinrichtungen durch, um das Land von Haitianern zu „säubern“. Beim sogenannten Petersilien-Massaker wurden potentielle Haitianer daran erkannt wie sie das spanische Wort für Petersilie „perejil“ aussprachen.<br>Nach dem Tod Trujillos im Jahr 1961 entstanden politische Unruhen, die die USA 1965 durch einen Einmarsch beendeten und das Land zu demokratischen Wahlen führten. Seit 1965 hatte das Land 12 demokratische Präsidenten und ist seitdem eine einigermaßen stabile parlamentarische Demokratie.<br>Neben der Geschichte des Landes bzw. der Insel fand ich es total spannend die heutige Kultur zu verstehen und mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Besonders hilfreich war dabei der Besuch bei meinen Freunden Sabiel und Helena. Helena hat vor einigen Jahren einen Freiwilligendienst in San Cristobal westlich von Santo Domingo gemacht, wo Sabiel aufgewachsen ist. Mittlerweile wohnen die beiden gemeinsam in Deutschland, waren aber im März zu Besuch in der Dom Rep und ich konnte in San Cristobal vorbeischauen und bei Sabiels Familie unterkommen. Sabiel und Helena zeigten mir San Cristobal, in ihrem Garten pflückte ich zahlreiche Früchte, die ich noch nie probiert hatte, Sabiels Mutter brachte mir das verbreitete Kartenspiel Casino bei und Helenas Gastmutter zeigte mir verschiedene Tänze. Tanz und Musik sind enorm wichtig in der Dom Rep. Getanzt werden vor allem Bachata, Merengue und Salsa – ich habe mich in allen versucht.</p>
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<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-5 is-cropped"><!-- divi:image {"id":1189,"sizeSlug":"large","linkDestination":"none"} -->
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<p>So bekam ich einen wirklich authentischen Einblick in das Leben der Dominikaner. Teil davon ist auch, dass wir genau überlegten, wann wir was mitnahmen, da es gerade in den Regionen um Santo Domingo nicht selten zu Überfällen kommt. Auch Sabiel ist das schon passiert. Wenn man aber weiß worauf man achten muss und sich an die Tipps der Locals hält, ist die Dom Rep schon ein recht sicheres Land, so war mein Eindruck.<br>Gerade in den touristischeren Regionen ist es dann sowieso nochmal sicherer, wie z.B. im Norden in Cabarete, wo ich 3 Tage zum Surfen verbrachte. Cabarete ist zum Einen als Wind-Surf-Mekka bekannt. Leider war in den Tagen, in denen ich dort war, aber kein Wind, sodass ich „nur“ Wellen surfte. Dabei machte ich aber gute Fortschritte 🙂</p>
<!-- /divi:paragraph -->

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<p>Zum anderen ist Cabarete aber auch noch für sein Nachtleben bekannt, in das ich voll eintauchte! Die Musik in den Clubs ist allerdings wirklich extrem laut. Und nicht nur in den Clubs: Insgesamt war die Dom Rep für mich das lauteste Land, in dem ich bisher war. In den meisten Colmados – das sind kleine Läden an praktisch jeder Straßenecke, werden Boxen aufgestellt und nicht selten wird die Musik so sehr aufgedreht, dass die Verkäufer*innen einen kaum verstehen.<br>Natürlich durfte auch in der Dom Rep der Besuch in einer Rum-Distillerie nicht fehlen, sodass ich vor meiner Abreise aus dem Norden noch in Puerto Plata die Casa de Ron Macorix besuchte.<br>Insgesamt hatte ich eine sehr intensive Zeit in der Dom Rep, in der ich verschiedenen Regionen und Lebensräume des Landes kennengelernt habe und so einen guten Eindruck in das Land bekommen konnte. Die schönen Strände bleiben mir genauso in Erinnerung wie die laut, fröhliche Musik und die Menschen, die ich kennenlernen durfte. Ich wäre gerne noch länger geblieben, wollte aber auch noch Kuba besichtigen, bevor ich weiter nach Mexiko reiste.<br>Ich komme gerne wieder und kann das Land nur empfehlen! Ich gebe übrigens keine konkreten Reisetipps in meinen Blogbeiträgen, weil ich denke, dass nicht alle Leser*innen in nächster Zeit in die Dom Rep reisen werden und ich einfach Eindrücke von meinen Besuchen beschreiben möchte.<br>Wenn du aber in die Dom Rep oder ein anderes Land, in dem ich war, reist, schreib mich doch sehr gerne an. Ich gebe sehr gerne Tipps – auch personalisiert je nachdem was du suchst.</p>
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		<title>Auf der Aracanga von St. Martin bis in die Dom Rep</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Echelmeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2023 12:57:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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<p>Auf der Aracanga bin ich von St. Martin in die Dom Rep gesegelt. Während der dreitägigen Überfahrt hab ich ein paar Gedanken gesammelt und versuche, euch mal wieder ein bisschen mitzunehmen.<br>Beginnen wir bei Crew und Boot. Martin und Riki kennen sich aus der Heimat, sie beide kommen aus Süddeutschland. Martin ist 38 Jahre alt, arbeitet seit vielen Jahren auf Booten (häufig als Skipper) und ist zwischen 2010 und 2013 schon einmal um die Welt gesegelt. Gerade von dieser Zeit hat er viele spannende Geschichten zu erzählen. Nach seiner Weltumsegelung dauert es nicht lange bis es zwischen ihm und Riki funkt. Er kennt die nun 29-jährige schon länger, doch nun wird es ernst und ein paar Jahre später heiraten sie und beschließen, gemeinsam um die Welt zu segeln und starten 2018. Zwei Mal unterbrechen sie die Reise und kommen für 12 Wochen zurück nach Deutschland wo ihre beiden Töchter Kira 2020 und Naia 2022 zur Welt kommen. Seit 2 Jahren sind sie nun in der Karibik und wollen im Sommer Richtung Pazifik.<br>Doch nun zu unserem gemeinsamen Törn:<br>Von St. Martin (wir sind auf der französischen Seite gestartet) segelten wir nach wenigen Stunden an Anguilla vorbei. Die Insel, die man von St. Martin gut sehen kann, wirkt unscheinbar, soll aber wunderschön sein!<br>In der ersten Nacht passieren wir die britischen und amerikanischen Jungferninseln. An Land sehr touristisch und noch teurer als andere Karibikinseln muss es mit dem Segelboot an den Küsten wunderschön sein mit kristallklarem Wasser. Finkbeiners (so heißen Martin, Riki, Kira und Naia mit Nachnamen) haben sich entschieden, dass wir direkt durchfahren. Ich hätte zu einem Zwischenstopp mit Schnorcheln nicht Nein gesagt, aber für meinen knappen Zeitplan in der Dom Rep ist es auch nicht schlecht so. Schon nach ca. 24 Stunden sind wir auf Höhe Puerto Rico und kommen gut voran.<br>Die Aracanga liegt sehr angenehm im Wasser und das recht milde Wetter tut sein Übriges. Es schaukelt zwar wie immer, aber ist angenehm, auch für die Kids 😊<br>Ich freue mich, dass ich mit der Aracanga nochmal eine andere Segelerfahrung mache. Das Boot ist wie die Julie Marie zuvor ein Monohull, also mit nur einem Rumpf, aber dafür ist sie deutlich länger: 48 statt 31 Fuß. Wir haben unter Deck also viel Platz und ich habe sogar meine eigene Koje. Außerdem haben wir eine große Segelfläche.<br>Steuern tun wir die meiste Zeit mit der Windfahne, eine quasi analoge Form des Windpiloten. Bei einem Windpiloten stellst du am Display ein, aus welcher Richtung der Wind kommen soll und dann steuert dieser das Boot dementsprechend.<br>Die Windfahne ist mit einem extra Ruder analog verbunden. Wir stellen die Windfahne so, dass sie in die Richtung bzw. besser den Winkel zeigt, aus dem der Wind auf unser Boot treffen soll. Dreht der Wind, wird die Windfahne auch gedreht und bewegt das Ruder automatisch so, dass unser Boot wieder genau im eingestellten Winkel zum Wind steht. Sehr praktisch und praktikabel (verbraucht keinen Strom 👍)<br>Die Schichten hier an Bord teilen wir uns etwas anders auf als auf den vorherigen Booten, wo ich 2,5 oder 3h Schichten hatte. Tagsüber sind wir eh die meiste Zeit im Cockpit und werden von den Kids auf Trab gehalten. Da schauen wir immer, dass eine Person auf Kurs und Umgebung achtet. Und für die Nacht hat sich Martin folgendes überlegt:<br>Da ich eher die Nachteule und er eher der frühe Vogel ist, mache ich eine 6h-Schicht von 20 &#8211; 2 Uhr und er macht von 2 &#8211; 8 Uhr. Da Riki sich nachts immer wieder um Naia kümmern muss, hat sie nachts keine feste Schicht, sondern nimmt uns etwas ab wenn es mit den Kids hinhaut. Da Naia aber während der Überfahrt eher unruhig schlief, wurde das nichts &#8211; nicht schlimm.<br>6 Stunden am Stück finde ich schon lang, da ich aber eh selten vor 1 oder 2 Uhr ins Bett gehe, passte mir die Schicht eigentlich ganz gut und ich konnte danach lange am Stück schlafen. Da die Kids morgens eh topfit sind und mit ihren Eltern im Cockpit waren, konnte ich gut bis 9 oder 10 Uhr im Bett bleiben 😊<br>Überhaupt habe ich großen Respekt davor, wie die beiden das mit den beiden Kids auf dem Boot rocken. Sie sagen zwar selber, dass dadurch einiges liegen bleibt aber davon sieht man nicht viel, denn das Boot ist in einem super Zustand!<br>Auf einem Boot gibt es keine KiTa oder keine Großeltern in der Nähe, sodass sie die Kids den ganzen Tag haben. Das ist auf der einen Seite natürlich sehr schön, auf der anderen Seite aber natürlich auch anstrengend. Von morgens 6 bis abends 19 Uhr, haben sie die beiden quasi durchgängig im Auge, Naia auch noch nachts. Ab und zu schaffen sie sich aber gegenseitig Freiräume, in dem eine Person beide Kids nimmt. Meistens dann aber damit die andere Person arbeiten kann.<br>Bei Segelmanövern sitzt Kira im Maxicosi und Naia ist bei Riki umgeschnallt, die das Boot lenkt während Martin Leinen, Anker und Segel händelt. Ein eingespieltes Team und das klappt wirklich gut!<br>Martin meinte aber auch, dass er schon merkt, dass es deutlich angenehmer ist, jemanden dabei zu haben, vor allem für die Nachtschichten.<br>Ich verstehe mich sehr gut mit den Kids und habe viel Spaß mit ihnen! Kira war die ersten 5 Minuten scheu, aber seitdem hat sich mich als Spielpartner liebgewonnen. Sie zeigt mir gerne alles was sie so besitzt und worauf sie mächtig stolz ist: ihre Bücher, ihr Fahrrad, ihr Zimmer. Kira kündigt meistens vorher an was sie macht und erzählt danach dann, dass sie es auch getan hat. &#8222;Ich gehe jetzt in mein Auto. Ich bin jetzt im Auto.&#8220;<br>Im Hafen konnten wir gar nicht genug Einkaufsladen spielen, unterwegs sind es eher Autofahren und Ausflüge. Wenn ich morgens ins Cockpit komme, dauert es keine Minute bis sie sich auf meinen Schoß setzt und sich von dem Kai-Auto irgendwo hinfahren lassen will. Da das Segelboot für sie normal ist, sind es andere Dinge, die für sie besonders sind: Auto fahren, Schnee, etc.. Eben Dinge, die sie kaum kennt und exotisch findet.<br>Auch Naia fährt gerne im Kai-Auto auf meinem Schoß. Sie hat gerne etwas in der Hand, sehr gerne zB meine Brille. Was auch immer sie in der Hand hat, reicht sie dir gerne rüber, aber nur um es 5 Sekunden später wieder vehement zurückzufordern.<br>So macht echt es echt Spaß mit den beiden, ist aber auch schon anstrengend, da man nie so richtig Ruhe hat auf dem Boot. (klar kann ich mich in meine Koje verziehen, aber das mache ich eigentlich nur zum Schlafen, da ich mich ja in den Alltag einbringen will)</p>
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<p>Ab Tagesanbruch am dritten Tag bei der Einfahrt in die Bucht von Samana im Nordosten der Dom Rep sind dann alle an Deck: wir halten Ausschau nach Walen! Buckelwale kommen zu dieser Jahreszeit hierher, um ihre Jungen zur Welt zu bringen und mehrere andere Segelboote, die wir kennen, haben die Wale aus nächster Nähe sehen können. Doch so sehr wir uns auch anstrengen, wir haben leider kein Glück, nur Riki &amp; Martin sehen einmal zwei Wale am Horizont springen. Schon schade und alle sind ein bisschen enttäuscht, aber irgendwie finde ich es auch gut zu sehen, dass man die Natur nicht zwingen kann und dass sich die Wale nicht einfach bestellen lassen.<br>Nach 3 Tagen entspannter Überfahrt kommen wir in der Dom Rep an und endlich habe ich es geschafft: Getrampt von Deutschland bis nach Lateinamerika! Hier wollte ich hin! <br>Die ersten Eindrücke an Land sind genial. Alle sprechen Spanisch, es gibt total viel frische Früchte, die Empanada, die ich direkt probiere schmeckt super und auch die Preise sind deutlich bezahlbarer als auf den anderen Inseln. Doch mehr zur Dom Rep folgt bald in einem extra Beitrag. Wird spannend 😉<br>Zwei Dinge möchte ich noch mit euch teilen:<br>1. Bei Riki &amp; Martin waren häufig abends Freund*innen auf dem Boot. Die geselligen Runden mochte ich sehr gerne. Zu diesen Freund*innen gehören Alex und Karin, die seit letztem Jahr auf ihrem gemeinsamen Boot Mabul in der Karibik unterwegs. Ein super liebes Pärchen, mit denen ich mich gut verstanden habe. Die beiden haben zusammen einen Podcast mit dem Namen Boatcast Mabul, bei dem ich zu Gast sein durfte und über Boots-Trampen &amp; meine Arbeit bei Sea-Eye geredet habe. Unter dem Namen findet ihr den Podcast auf jeder gängigen Plattform, hier auch ein Link: <a href="https://podcasts.apple.com/ch/podcast/boatcast-mabul/id1643712757?i=1000603679532" data-type="URL" data-id="https://podcasts.apple.com/ch/podcast/boatcast-mabul/id1643712757?i=1000603679532">https://podcasts.apple.com/ch/podcast/boatcast-mabul/id1643712757?i=1000603679532</a><br>2. Martin hat ein Buch geschrieben, dass ich auf der Überfahrt verschlungen habe und sehr empfehlen kann. Das Buch heißt &#8222;Elmo und das geraubte Blau &#8211; eine Entführung, eine Seefahrt und ein sterbender Ozean&#8220; und ist als Jugendbuch geschrieben. Ich finde es aber auch sehr geeignet für Erwachsene. Elmo ist nicht nur eine spannende Geschichte voller wunderbarer Einfälle, Begegnungen und Fabelwesen, sondern spricht viele relevante Themen unserer Gesellschaft wie Klimawandel, Artensterben und Migration an. Dies schafft Martin ohne Fingerzeig oder Anklage, er bildet die Probleme einfach anschaulich ab. Das Buch könnt ihr hier finden und bestellen: <a href="http://www.ahoi.blog/elmo">http://www.ahoi.blog/elmo</a><br>An dieser Stelle bleibt mir nur ein Riesen Dank an Martin, Riki, Kira und Naia! Es war mir eine Ehre und große Freude und ich bin schon gespannt auf unser Wiedersehen! Wir hoffen, dass das in Chile sein wird.</p>
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		<title>St. Maarten und St. Martin und die Hurricanes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Echelmeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 03:43:07 +0000</pubDate>
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<!-- divi:paragraph -->
<p>Am 21. Februar kam ich gegen Abend mit Simon auf seinem Windsurf-Segelboot vor St. Martin an.<br>Die Insel ist das kleinste Gebiet weltweit, das sich von zwei Staaten geteilt wird. Lange Zeit waren dies Frankreich und Holland, die die Insel in ihrem Kolonialisierungs-Wahn eroberten und 1846 untereinander aufteilten. Der Legende nach wurden zur Grenzfestlegung je ein Soldat der beiden Nationen in gegengesetzter Richtung um die Insel geschickt und dort wo sie aufeinander trafen wurde dann die Grenze festgelegt. Angeblich waren beide dabei ordentlich vom Rum beeinflusst, doch da der Niederländer mehr torkelte als der Franzose ist der französische Teil der Insel größer. <br>Seit 2010 ist der holländische Teil, der Sint Maarten heißt, unabhängig, bleibt allerdings Teil des holländischen Königreichs, sodass sich die Krone weiterhin um Militär und Auswärtige Angelegenheiten von St. Maarten kümmert. Es gibt aber daher eine andere Währung, die Gildern, die es auch in Curacao, einer anderen ehemaligen niederländischen Kolonie, gibt. Da auf französischer Seite in Euro bezahlt wird und die Insel von enorm vielen US-Amerikaner*innen heimgesucht wird, die auf ihren Dollar nicht verzichten wollen, gibt es in den Supermärkten Preise in 2 – 3 Währungen – kompliziert.. <br>Die Hauptstadt auf der französischen Seite, wo es die schönere Natur und Strände gibt, heißt Marigot. Marigot ist eine verträumte Kleinstadt, über der eine Festung mit französischer Flagge thront. Neben ein paar Restaurants und Läden gbit es einen Touri-Markt, der auf lokal und traditionell macht, und ansonsten geht nicht viel in Marigot. Die niederländische Seite, die übrigens im Süden liegt, hat zwar die weniger spektakuläre Natur, dafür aber die Party: in der Hauptstadt Philipsburg, etwas größer, aber immer noch Kleinstadt, legen teilweise bis zu 10 Kreuzfahrtschiffe am Tag an. Dann wird die Stadt und die ganze Insel für einen Tag mit Touris geflutet, die gegen späten Nachmittag aber schon wieder zurück aufs Schiff müssen. Kaum vorzustellen, dass sie ihr All-Inclusive-Buffet und die Musicals an Bord verpassen könnten. So ist Philipsburg am Abend wie leergefegt und viele Bars &amp; Restaurants schließen vor 18 Uhr. <br>Wer abends etwas erleben will, bleibt nicht in Philipsburg sondern geht zur Simpson Bay. Durch die Bucht im Westen verläuft die Grenze und auf niederländischer Seite gibt es viele Bars mit Live-Musik, Restaurants, Nachtclubs und ein paar Stripclubs. Wenn ich niederländische Seite schreibe, dann wegen des weiterhin starken niederländischen Einflusses in Sprache, Militär, etc. Direkt bei der Simpson Bay liegt der Strand Mahau, einer der Touri-Hotspots der Insel, da direkt hinterm Strand die Landebahn des Flughafens beginnt, sodass die Flugzeuge teilweise nur 10 bis 20 Meter über den Köpfen herfliegen. Zugegebenermaßen ein Spektakel. Doch wenn man sich die Frequenz der Flugzeuge auf dieser kleinen Karibik-Insel anschaut, dann wird einem schlecht. Insbesondere Privatjets starten und landen hier in einer Häufigkeit, wie ich es noch nicht erlebt habe. In der ersten Stunde, in der Simon und ich ankamen, sah ich mind. 10 Privatjets… <br>Ähnlich sehen die Häfen auf holländischer Seite aus: eine Motor-Luxus-Yacht reiht sich neben die andere und man könnte fast meinen es gäbe einen Wettstreit, wer das hässlichere Boot hat (aus meiner Segler-Brille etwas gefärbt) und wer mit seinem Boot die Umwelt am meisten verpestet. Diese Seite an St. Maarten hat mir gar nicht gefallen und ich hab mich in den Segelhafen von Le Marin auf Martinique zurückgewünscht, wo so eine Motoryacht immer fehl am Platz aussah. Für meine Straßenmusik war das viele Geld, das ohne Zweifel nach St. Maarten kommt, nicht so schlecht. So konnte ich an wenigen Nachmittagen/Abenden recht viel Geld einnehmen und habe zwei lokale Projekte gefunden, die ich damit unterstützen kann. Mehr dazu schreibe ich in meinem Beitrag über Straßenmusik. <br>Als Simon und ich am Mittwoch dann in der Simpson Bay ankerten, konnte ich schon wenige Stunden später, Riki und Martin kennenlernen, die mich auf eine Facebook-Anzeige kontaktiert hatten. Die beiden segeln seit 2018 um die Welt und haben in den letzten beiden Jahren Verstärkung durch Kira (3) und Naia (1) bekommen. Auf ihrem Boot Aracanga sind sie vor gut einem Jahr eingezogen, da das vorherige zu klein war. Mit allen Vieren verstand ich mich direkt sehr gut und so gaben sie mir schnell die Zusage, dass ich mit ihnen in die Dominikanische Republik segeln kann – für mich ideal, da ich genau dort als nächstes hinwollte und so gar keine Zeit mit der Suche nach einem Boot verbringen musste, sondern mehr Zeit hatte, um St. Martin zu erkunden. <br>Nachdem ich schon kurz meine Koje auf der Aracanga bezog und einen schönen Abend mit der neuen Crew und einigen Freund*innen verbrachte, zog ich nochmal für 3 Tage aus, um bei einem Couchsurfer unterzukommen. Marlov ist in Curacao geboren, in den Niederlanden aufgewachsen und wohnt seit ca. 10 Jahren in St. Maarten. Er machte netterweise mehrere Ausflüge mit mir und zeigte mir mit seinem Auto die Insel. In 44km sind wir mit mehreren Umwegen einmal um die Insel gefahren. Marlov erzählte mir viel zu den einzelnen Orten und zur Geschichte des Landes. Bei einer Wanderung konnten wir drei Mal Affen beobachten, die man auf der Insel eigentlich nur selten zu Gesicht bekommt.</p>
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<h2>Die Hurricanes Irma und Luis und ihre Folgen</h2>
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<p>Ein Thema, auf das man auf der Insel zwangsläufig immer wieder stößt, sind die Hurricanes. Wer in der Karibik lebt, für den/die gehören Hurricanes zum Leben dazu und jede*r erlebt im Leben mehrere davon. Die letzten beiden großen Hurricanes, die St. Martin verwüsteten, waren Luis und Irma. Luis richtete im Jahr 1995 einen Schaden von 3.3 Milliarden US-Dollar an. 9 Menschen starben und über 20.000 wurden obdachlos. Die meisten Schäden von Luis sind heute nicht mehr zu sehen, doch an einer Stelle der Insel, kann man die Folgen noch gut sehen: La Belle Creole. Das ehemalige Luxus-Ressort, das einem kleinen Dorf ähnelte, wurde vom Hurricane völlig zerstört und nie wieder aufgebaut. Noch heute kann man die Ruinen begutachteten. Der Bau von La Belle Creole, das auf französischer Seite der Simpson Bay liegt, begann in den 1950er-Jahren. Doch mehrmals ging das Geld aus und namhafte Investoren wie Hilton sprangen ab. Erst im Jahr 1986 wurde das Ressort fertiggestellt, bevor es 9 Jahre später wieder dem Erdboden gleichgemacht wurde. Beim Bau sollen mehrere Gastarbeiter*innen zu Tode gekommen sein.<br>Viele Einheimische sagen, dass das Dorf verflucht ist und meiden es. Manche sagen, dass es auf einem ehemaligen Arahawk-Friedhof gebaut wurde, das waren die ersten Besiedler*innen, der östlichen Karibikinseln. Andere behaupten, dass eine vorgelagerte Insel früher für die Verbannung von Lepra-Kranken genutzt wurde und das Dorf daher verflucht sei. So oder so eine bewegte Geschichte für ein so kleines Dorf. Der Hurricane Irma im Jahr 2017 war noch deutlich monströser als Luis und richtete mehr Schaden an: über 100 Menschen verloren ihr Leben, Tausende wurden obdachlos und der Schaden belief sich in der ganzen Karibik auf ca. 77 Milliarden US-Dollar. Während die Luxus-Resorts in Windeseile wieder aufgebaut wurden, um den Tourismus schnell zurück auf die Insel zu holen, sind viele Häuser der Einheimischen bis heute nicht repariert. Viele von ihnen waren etwa nicht ausreichend oder gar nicht versichert – hier sieht man wieder den starken Gegensatz von Arm und Reich in St. Martin und St. Maarten. </p>
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<p>Doch wie ist das eigentlich, bei einem Hurricane dabei zu sein? Von Marlov und anderen hörte ich einige Berichte, wie es bei Irma ablief. So ein Hurricane entsteht nicht aus dem Nichts und so werden die Bewohner*innen ein paar Stunden oder sogar Tage vorher gewarnt. Die Superreichen verlassen dann zu Hauf das Land und kommen nach dem Sturm wieder, um zu schauen, was kaputt gegangen ist. Manche von denen, die es sich leisten können, gehen für die Zeit des Sturms in ein Hotel. Ob da auf die richtige Karte gesetzt wird, merkt man aber auch erst nach dem Sturm. Manch einer wurde von Trümmern im Hotel verletzt und fand dann später das eigene Haus intakt.<br>Die meisten verbringen den Hurricane im eigenen Haus und suchen sich dort einen möglichst sicheren Ort. Ich habe von einem Mann gehört, der sich mit seinen Kindern von einem Nachbarn in der Dusche einschließen ließ, um gar nicht in die Versuchung zu kommen, vor Ende des Hurricanes herzvorzukommen. Eine große Gefahr ist nämlich das Auge des Sturms wie Marlov mir erklärte. Der Hurricane beginnt mit Regen, kurze Zeit später wird der Druck immer größer und die Scheiben biegen sich regelrecht nach innen, das Atmen wird schwerer. Und erst dann kommt er richtige Sturm, der mit Geschwindigkeiten von bis zu ??? umherfegt und vieles zertrümmert.<br>Nach mehreren Stunden nimmt der Sturm auf einmal schlagartig ab und einige denken, dass es vorbei ist. Doch wenn das Auge des Sturms vorbei ist, geht die zweite Hälfte los und der Wind kommt aus der entgegengesetzten Richtung. Wer dann rausgegangen ist, weil er oder sie dachte es sei vorbei, schwebt in höchster Gefahr.<br>Nach der Zeit bei Marlov, ging ich zurück auf die Aracanga, verbrachte dort noch ein paar entspannte Tage bevor wir lossegelten. In der Seglerbar Lagoonies konnte ich noch ein Konzert spielen und nun freue ich mich auf moderate Preise und Spanisch sprechen in der Dominikanischen Republik.</p>
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		<title>Segeln &#8211; absolute Freiheit und doch irgendwie gebunden.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Echelmeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 04:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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<p>Es ist kurz nach Mitternacht auf dem Segelschiff Julie Marie. Am Horizont sehe ich in unterschiedlichen Richtungen die Lichter der Karibik-Inseln Antigua, Montserrat und Nevis.<br>Ich habe vom Skipper Simon übernommen und nun für 3 Stunden Schicht: das heißt ich steuere und halte Ausguck. Simon fährt seit vielen, vielen Jahren zur See und hat beruflich vor allem kleine und mittelgroße Schiffe gefahren, meistens Sportboote. Er kennt sich daher insbesondere mit Segeln wahnsinnig gut aus und ich konnte verdammt viel von ihm lernen. Vor allem weil er ein sehr ruhiger und ausgeglichener Typ ist, der schon viel mit Freiwilligen und Neulingen zusammengearbeitet hat und auch bei unnötigen Fehlern ruhig bleibt, erstmal die Situation rettet und einem dann erklärt, was man hätte anders machen sollen. Außerdem ist Simon ein begnadeter Freitaucher und tauchte mit Flossen und ohne Tank problemlos 10, 15 Meter tief und voll ausgestatteten Taucher*innen drunter her.<br>Wenn ein anderes Boot in der Nähe ist, der Wind dreht, zu- oder abnimmt, o.Ä., schaue ich, ob ich die Situation alleine händeln kann und sonst wecke ich Simon. Wir sind zu zweit unterwegs. Nach 3 Stunden Schicht habe ich also 3 Stunden Pause und muss dann wieder ran. Gerade hab ich 2 Stunden geschlafen und fühle mich fit. Während ich mal den Autopilot eingeschaltet habe, der automatisch den Kurs hält, hab ich Zeit, diese Zeilen zu schreiben und die vielen Gedanken meiner Schichten in Worte zu fassen. Viele Boote nutzen mittlerweile übrigens nur den Autopilot, so auch auf dem vorherigen Katamaran. Sehr komfortabel, aber wer selber steuert, fühlt das Boot und die Bewegungen doch besser.<br>Ich jedenfalls philosophiere vor mich hin. Segeln das bedeutet Freiheit. Punkt.<br>Das stand für mich immer fest. Vermutlich weil man auf einem Boot mitten auf dem Meer entschleunigt wird. Und weil man überall hinfahren kann. Und weil man eine unendlich scheinende Weite um sich herum hat. Sternenklare Nächte ohne Lichtdistortion. Man ist einfach so fern von allem anderen und es ist wahnsinnig ruhig:<br>Ich höre vor allem die Wellen und den Wind wie er in unser Segel bläst. Dazu ab und zu das Knartschen einer Leine und das Klackern einer Tür, die im Rhythmus des Schaukelns in den Angeln knackt.<br>Man hört alles. Wenn ich eben geschrieben habe, dass ich Ausguck halte, habe ich nicht den wichtigsten Sinn in den Mittelpunkt gestellt: das Hören.<br>Das führt dazu, dass ich mich auf einem Segelboot so frei fühle. Oder besser befreit?<br>Denn an der Freiheit nagen doch einige Zweifel.<br>Das erste Mal fing ich an, darüber nachzudenken, als mir die 11-jährige Stella auf der Beso Del Viento sagte, dass wir doch gar nicht frei wären beim Segeln, weil wir ja nirgends anders hin könnten.<br>Recht hatte sie. Ich will zwar meistens gar nicht woanders hin wenn ich auf einem Segelboot bin, aber man kann während des Segelns weder morgens Brötchen holen, noch abends in die Kneipe oder mal zwischendurch ne Runde joggen gehen. (Gerade die Bewegung fehlt bei mehreren Wochen auf See sehr und danach ist Laufen auf einmal viel schneller anstrengend)<br>Ausgenommen sind natürlich Schön-Wetter-Yacht-Charter-Törns wo man an einem Tag 4 Stunden segelt und dann im nächsten Hafen ist.</p>
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<p>Doch auch in der Nähe von Land ist man irgendwie ans Boot gebunden. Man kann sich nur entlang der Küste eines Landes bewegen. Bolivien, das keine Küste besitzt, ist so schwer zu besichtigen 😃 Wenn man ankert, braucht man ein Beiboot, um an Land zu kommen. Tagesausflüge sind schon möglich, doch bei längeren Trips muss man überlegen, wer passt aufs Boot auf, wo lassen wir es liegen, etc.<br>Und zu lange möchte man vom Boot ja auch nicht wegbleiben, weil man entweder gerade viel Geld fürs Chartern bezahlt oder (wenns das eigene ist) man sich fragen muss, wofür man das Boot hat, wenns nur rumliegt. Hinzu kommen Reparaturen, die nicht selten dazu führen, dass man eben doch nicht wann man möchte dorthin fahren kann, wohin man möchte.<br>Wenn ich eines gelernt habe in der Seefahrt, dann, dass ein Boot immer eine Baustelle ist. Irgendetwas ist immer kaputt und die Liste mit Dingen, die man noch machen will, wird selten kürzer..<br>All das sollte also überlegt sein, wenn man sich ein Boot anschafft. Irgendwie ist man frei und irgendwie eben doch auch gebunden.<br>Doch, dass es das Vielen wert ist, verstehe ich total, denn das Gefühl mit einem Boot auf dem Ozean zu sein und Delfine schwimmen um dein Boot, ist unbeschreiblich (neben so viele anderen tollen Dingen, die man erlebt). Dass es ein absolutes Privileg ist, ein eigenes Boot zu besitzen, soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Zum ökologischen Aspekt beim Segeln, schreibe ich einen Extra-Beitrag.<br>Ich bin jedenfalls aktuell froh, kein eigenes Boot zu besitzen, sondern einfach auf andere Boot aufzuspringen und sie einen Teil zu begleiten. Dann nehme ich es auch gerne in Kauf, dass ich mal ein paar Tage nicht an Land kann und sehe das eher als Ausdruck meiner aktuellen Freiheit ☺️</p>
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		<title>Dylan ist hier! – Campen im karibischen Paradies von Martinique und Rum vom Feinsten</title>
		<link>https://pinchekai.com/dylan-ist-hier-campen-im-karibischen-paradies-von-martinique-und-rum-vom-feinsten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Kai Echelmeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2023 14:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Karibik]]></category>
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<p>„Dylan ist hier!“ Als wir auf Martinique ankamen, wurde ich überflutet von Informationen. Klar: 16 Tage lang auf dem Atlantik kam der einzige Input von 6 Mitsegler*innen (abgesehen vom täglichen Wetterupdate von meinem Kumpel Lennart).<br>Auf einmal empfange ich Nachrichten aus über 2 Wochen, schaue nach ob Lützerath noch steht (nein…) und werde überflutet von Gedanken und Eindrücken. Doch eine Nachricht bleibt hängen und beschreibt meine Zeit auf Martinique schon sehr gut: <strong>„Dylan ist hier!“</strong><br>Dylan kenne ich bereits aus Gibraltar. Auch er ist über den Atlantik getrampt und ist schon ca. einen Monat auf Martinique, als wir ankommen. Ich habe mit ihm außerdem auf Lanzarote einen Roadtrip gemacht und empfinde ihn als richtigen Freund, obwohl wir uns noch gar nicht lange kennen. Dylan ist seit ca. 8 Jahren auf Reisen. Er war in vielen Ländern, arbeitet immer so lange als Kellner bis er wieder genug Geld für seinen sparsamen Lebensstil hat und lebt dann ca. 1,5 Jahre im Einklang mit sich und der Natur. Von Dylan kann man viel über das Leben lernen. Vlt werde ich auch mal so in mir ruhen, wahrscheinlich aber doch nicht – ich kenne mich ja.</p>
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<h2>Alte Bekannte und neue Gesichter</h2>
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<p>Wie Dylan sehe ich viele andere Hitchhiker wieder, die ich während der Reise kennengelernt habe und es ist jedes Mal eine Riesen-Freude! „Wir haben es geschafft!! Zum letzten Mal haben wir uns auf der anderen Seite des Atlantiks gesehen und jetzt sind wir tatsächlich in der Karibik – kaum zu fassen!<br>Nicht nur andere Tramper treffe ich wieder, sondern auch einige andere Segler*innen, die ich aus den Häfen der Kanaren oder Kap Verden kenne. So habe ich schon nach zwei Tagen das Angebot, nach Kolumbien zu segeln. Auch wenn ich Carlos und Liliana total gerne mag, geht mir das zu schnell und ich lehne dankend ab – was mir nicht leicht fällt, denn viele Hitchhiker suchen lange nach einer Möglichkeit, aufs Festland zu kommen. Gute Entscheidung kann ich mittlerweile sagen! Denn die Zeit auf Martinique war fantastisch. Außerdem hätte ich mich ungern so schnell von Jakob verabschiedet und weiß mittlerweile dass ich lieber erst nach Mexiko und von dort nach Chile reisen möchte und nicht andersrum. <br>Und ich habe viele neue Gesichter kennengelernt auf Martinique. Die meisten Tramper haben schon von mir gehört und dass ich immer meine Gitarre dabei habe – ein schönes Gefühl, dass von den vielen gemütlichen Gitarren-Abenden offensichtlich sehr positiv erzählt wird! Auch in Martinique habe ich viel Gitarre gespielt und einiges Geld für ein lokales Projekt sammeln können. Genaueres dazu bald in meinem Blogbeitrag zu Straßenmusik. Vor allem habe ich mit der Musik aber viele coole Leute kennengelernt, mit denen ich auch einige Male etwas unternommen habe. Wie viele tolle Begegnungen und Bekanntschaften ich in Martinique gemacht habe, zeigte sich spätestens an meinem letzten Abend. <br>Ich lud alle, die ich auf der Insel kannte, ein. Zunächst trafen wir uns für die Happy Hour in der Hafen-Bar „L’Annexe“ und später baute ich meinen Verstärker samt Mikrofon auf und wir starteten im Hafen eine kleine Open Stage. Nachdem ich ein paar Lieder zum Besten gegeben hatte, schnappten sich die verschiedensten Menschen die Gitarre, das Mikro oder brachten andere Instrumente ins Spiel und es entwickelte sich eine unvergleichliche Stimmung. Den Abend werde ich mit Sicherheit nicht vergessen und bin dankbar für die vielen tollen Begegnungen und Erlebnisse!</p>
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<h2>Ankommen im Karibisches Paradies</h2>
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<p>Doch nochmal von Anfang: Was habe ich auf Martinique erlebt? Alleine das Ankommen war schon ein tolles Erlebnis. Wir erreichten die Insel bei Nacht und beim Aufwachen sahen wir auf einmal eine hügelige, grüne Insel mit paradiesischen Stränden! Jakobs und mein erster Landgang war an einem Strand, wo wir mit einigen Französ*innen picknickten. <br>Wenn man 16 Tage auf dem Wasser war, dann ist alles ein Erlebnis: das erste Bier, frisches Brot mit Käse und überhaupt die Füße auf festem Grund. Das Wackeln an Bord stört mich nie, doch am Strand entlang zu rennen und sich mal wieder so richtig zu bewegen, war genial! Und da liefen mir gleich Jack und Jill über den Weg, mit denen ich fast den Atlantik überquert hätte – die Segel-Welt ist klein! Vermutlich, weil mich sich einfach nicht weit vom Boot weg bewegt, wenn man schon eins hat 😀<br>In den folgenden zwei Tagen halfen Jakob und ich Familie Baici, die Beso del Viento aufzuräumen und zu säubern und fanden einen runden Abschluss auf dem Katamaran, der uns all den Weg über den Atlantik getragen hatte. Nach all dem, was wir mit Baicis und Peter erlebt hatten, war ein würdiges Abschiedsgeschenk natürlich ein Teil davon.<br>Vom Boot ging es für uns direkt in das Hitchhiker-Camp vor Ort, in dem Dylan und ein paar andere schon einiges hergerichtet hatten. Mitten im Dschungel ca. 10 Minuten vom Hafen von Le Marin entfernt konnten wir Zelt und Hängematte aufschlagen und hatten eine Basis für die nächsten zwei Wochen. Zu Beginn waren wir noch eine kleine Runde und mit der Zeit kamen immer mehr Hitchhiker an. Gemeinsam wurde das Camp immer gemütlicher gemacht und aufpoliert. So gibt es in der Mitte ein großes Wohnzimmer, wo Planen gespannt, Stühle, ein Tisch, Regale und eine Kochstelle aufgestellt bzw. improvisiert sind. Da der Ort abgelegen war, kam niemand Fremdes vorbei.<br>Ich habe noch nie so viele Nächte hintereinander in einer Hängematte geschlafen, doch es war fantastisch. Ich fand es super gemütlich und schlief mitten im Dschungel zwischen zirpenden Grillen und dem Meeresrauschen ein. So wurde die Hängematte eingepackt als ich mit Jakob, Sarina, Clara und Remi einen Roadtrip für drei Tage um die Insel startete. An einem Abend gönnten wir uns ein Airbnb, an den anderen schliefen wir in Hängematten direkt am Strand! Allerdings immer überdacht, denn es regnete jeden Tag mehrmals. Zwar nur kurz, dafür aber unangekündigt und abrupt.<br>Ich erspare euch die genaue Route und die Namen unserer Ziele – sowohl bei dem Roadtrip als auch der restlichen Zeit, in der Jakob und ich noch einige Ausflüge machten. Es gibt genug Travel-Blogs, die Tipps zu Martinique geben. Falls ihr mal hierher kommt, meldet euch gerne bei mir und ich sende euch personalisierte Tipps!<br>Jedenfalls haben wir eine mega coole Wanderung durch den Dschungel gemacht und die schönsten Pflanzen gesehen. Wir haben Kokosnüsse zerschlagen, Eidechsen und Vogelspinnen gesehen und waren an unzähligen, paradiesisch schönen Stränden mit kristallklarem Wasser und konnten locker 10 Meter weitschauen. So sah ich beim Schnorcheln unfassbar viele wunderschöne Fische und Korallen in allen Formen und Farben.</p>
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<!-- divi:heading -->
<h2>Rum, Rum, Rum!</h2>
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<p>Immer wieder ein Highlight waren die Rum-Distillerien auf Martinique. Jakob und ich haben mit Sarina insgesamt 4 davon besichtigt. Auf Martinique und einigen anderen Karibik-Inseln wurde lange Zeit Zuckerrohr angebaut, um Zucker zu erzeugen und diesen zu exportieren. Meistens oder eigentlich immer durch die Ausbeutung von Sklaven, die die körperlich extrem anstrengende Arbeit verrichteten. Doch zum Kolonialismus und zur Sklaverei schreibe ich bald einen extra Beitrag.<br>Als die Zuckerrübe in Europa verbreitet wurde und der Bedarf an Zucker aus der Karibik einbrach, disponierten viele um und begannen, in größerem Stil Rum zu destillieren. Und was für einen Rum!<br>Wir haben natürlich in jeder Destillerie fleißig probiert. Am besten hat mir der Rum von JM im Norden geschmeckt, die spannendste Besichtigung gab es bei Clement inkl. Museum.<br>Was ich vorher gar nicht wusste ist, dass Zuckerrohr ursprünglich gar nicht in der Karibik und nicht mal in der Nähe vorkommt. Zuckerrohr stammt aus dem asiatischen Raum, vermutlich China. Dort fand es erst den Weg ins Persische Reich und von dort nach Europa. Die Spanier brachten Zuckerrohr dann erst mit der Kolonialisierung nach Zentral- und Südamerika.<br>Ein weiteres Highlight war der Besuch der Hauptstadt Fort-de-France, in der wir etwas Karneval mitnahmen. Da ich den Hauptkarneval in Martinique leider verpasst habe, konnte ich so eine Woche vorher schon einen guten Eindruck vom Karneval bekommen. Wir sahen sowohl die Wahl einer „Karnevals-Königin“ als auch einige Paraden durch die Stadt. Musik und auch einfach Krach sind wichtige Elemente im Karneval von Martinique. So hatten einige Menschen ihre Autos so frisiert, dass am Auspuff unglaublich laute Explosionen entstanden. Zuerst nervte mich das sehr und auch mit etwas Abstand finde ich das noch merkwürdig, verstehe aber, dass dieser Krach einfach dazugehört und habe gehört, dass die Autos vorher extra überprüft und zugelassen werden.<br>Insgesamt hatte ich auf Martinique eine tolle Zeit, bin sehr dankbar für die vielen Erlebnisse und habe das Gefühl, einen guten Zeitpunkt für den Absprung Richtung Norden gefunden zu haben. Mit Simon hatte ich eine wunderbare Überfahrt über Guadeloupe nach St. Martin, aber das ist eine andere Geschichte.</p>
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